41.  Readymades / dingliche Objekte / Objektverfremdungen / Objekterfindungen / Objektarrangements

Die Ausgangselemente für die künstlerischen Zielsetzungen, in denen Objekte zum Einsatz kommen, sind meist triviale Produkte und alltägliche Fertigteile industrieller Herkunft, die als vorfabrizierte, faktische Dinge, als „Objets trouvés“, von Künstlern aufgegriffen und in ihrer Eigentlichkeit belassen werden. In diesem Fall werden sie dann meist schon in ihrer gegebenen Zustandsform, - als sächliche Realien -, zu Kunstwerken erklärt und bereits damit dem Status des Gewöhnlichen enthoben. Solche Gegenstände können aber auch durch formale Eingriffe und durch phantasievoll verfremdende Umgestaltungen eine kreative Verwandlung erfahren, durch die sie einen Mehrwert an ästhetischer Qualität hinzugewinnen und durch die sie auch auf eine neue sinnhaltige Bedeutungsebene transponiert werden. Objekte dieser Art können sowohl als Einzelstücke präsentiert werden oder aber sie können als integrale Komponenten in mehrteiligen Installationen und in inszenatorisch gestalteten Environments oder in multimedialen Arrangements Verwendung finden.

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