13.  Spätimpressionistische Primamalerei

Dies war eine gegenstandsbezogene, frei und virtuos   improvisierende Auffassung des malerischen Schaffens, dessen Typik für einige in Paris tätige italienische Künstler charakteristisch war, wobei der französische Einfluss unverkennbar mitspielte.  Die spezifische Manier des malerischen Schaffens, welche diesen Malern eigen war, zeigte sich in einer Methode, bei der die Farbe in einem direkten und spontanen Prozess des Auftrags, in nervös skizzierenden, aufgelockerten Notierungen und in einem tonigen Kolorit auf die Leinwand aufgebracht wurde, wobei eine bildfüllende Struktur angestrebt wurde, die aus vielen einzelnen Kürzeln und aus spontan hingesetzten Pinselzügen bestand. Im subtilen und agilen Duktus der Pinseltechnik dieser Malerei kündigt sich furiose Motorik des späteren Action Painting an.